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GOLDEN HANDS GALLERY
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November 1, 2016

NEON COMPANY- Names up in Lights

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NEON COMPANY-

names up in lights

 

 

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Galerist und Kurator habe ich gelernt, dass

es gar nicht so einfach ist, eine erfolgreiche Gruppenausstellung durchzuführen.

 

Man sollte natürlich grundsätzlich Künstler zusammenbringen, die zueinander passen, idealerweise vom Stil und menschlich.

Die sich aber auf der anderen Seite auch nicht so sehr ähneln, dass man sie kaum unterscheiden kann oder noch schlimmer, dass sie miteinander in einem Wettbewerb stehen, anstatt sich gegenseitig zu ergänzen.

 

Gerade wenn man im Vorfeld einer solchen Gruppenausstellung wenig Möglichkeiten hat, mit allen Beteiligten an einem Tisch zu sitzen und die Ausstellung zu planen,

ist ein roter Faden oft hilfreich.

 

Da ich von allen Künstlern bereits Arbeiten kannte, in denen sie sich mit dem Thema `Neon` auseinandergesetzt hatten und ich dieses Thema aus ästhetischer Sicht grundsätzlich sehr spannend finde und es auch keine zu große Einschränkung für den Schaffensprozeß darstellt, hatte ich Ihnen dies vorgeschlagen.

Ich war positiv überrascht, dass es kein Murren oder Kritik gab, alle schienen das Thema von Anfang an zu mögen und damit arbeiten zu können.

Ich sehe die Gründe für diese schnelle Übereinkunft vor allem an der gemeinsamen Sozialisierung durch die Graffiti- Szene und die im Kern ähnliche Vorstellung von Ästhetik, sowohl auf Seiten der Galerie und auch unter den Künstlern.

 

Das Suffix `names up in lights` unterstricht hierbei die szeneübliche Fixierung auf Typographie und den eigenen Namen.

Grundsätzlich sind sich jedoch alle Protagonisten darüber einig, dass eine Lockerung dieser Fixierung notwendig zu sein scheint, wenn man auch ein anderes Publikum außerhalb der Szene ansprechen will.

Daher ist in den meisten Fällen von den `names` nicht viel übrig geblieben.

 

Für mein Empfinden ist uns auch hier wieder ein guter Spannungsbogen zwischen Hardcore Underground Graffiti und Softcore Massapeal Commercial Gallery Entertainment gelungen

;)

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Dr. Christoph Tornow

 

 

-english version-

NEON COMPANY-

names up in lights

 

Since I started curating artshows in 2006 I have learned that it is quite tricky to

put together group shows that make sense.

Mainly, it is important to get artists on board that fit together, if possible by their art and their personality. On the other hand they should not be too much alike, so they do not compete with each other or, even worse, are being mixed up by the audience.

 

Especially, if the artists come from different parts oft the world, it is helpful to have a red line to make planning easier.

 

Because I already new what the artists that we are showing here already did, I could imagine what all of them would be cool working with.

Anyway, it was still a surprise to me that there was actually no complaints when I offered the theme ´neon´ when proposing the show.

Probably this is a phenomenom of mind- like people that have been socialised in the graffiti- scene.

Which somehow very often leads to common aesthetics and ideas.

 

The suffix `names up in lights` underlines the common fixation towards names and typography in the graffiti scence.

Basically all the artists agreed that it would be neccessary to overcome this fixation to attract a crowd outside the scene.

So in most cases, these artists did not leave much of their ´names´…

 

In my opinion we havembeen able oncce again to build a connection between the hardcore underground graffiti scene and the softcore massappeal gallery entertainment ;)

 

Have fun,

 

Dr. Christoph Tornow